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Der '''Autoreifen''' (auch '''Pneu''', insbesondere in der Schweiz; v. griech. ?????? pneuma ?Luft, Wind, Atem?) bildet mit der Radschüssel und der Felge das Komplett-Rad eines Autos.

In der EU müssen Hersteller mittels eines und Geräuschklassifizierung informieren.

Der Abrieb von Reifen ist derzeit (2018) persistent. Etwa 28 % des primären Mikroplastiks sollen durch Abrieb von Reifen entstehen.

Reifenarten nach Einsatzzweck

Autoreifen sind das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie beeinflussen maßgeblich das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Reifen werden insbesondere auf die Beschaffenheit des Untergrundes, die Temperatur und die Belastung ausgelegt. In Mitteleuropa fahren Autos meist auf asphaltierten Straßen mit einer Oberflächentemperatur zwischen ?15?°C und +60?°C. Die Straßen können verschiedene Feuchtigkeitsgrade aufweisen, im Winter können sie von Neuschnee, festgefahrenem Schnee und/oder Eis bedeckt sein. Theoretisch gäbe es für jede Fahrsituation einen am besten geeigneten Reifen. So werden im Rennsport mehrere Reifensätze mit unterschiedlich hartem Gummi und Regenreifen (mit Profil) oder Slicks (ohne Profil, für trockene Fahrbahn) vorgehalten und gewechselt. Um unter den Randbedingungen Produktionskosten und Lebensdauer ein möglichst breites Spektrum abzudecken, werden für den Straßenverkehr die folgenden Reifenarten angeboten:

Sommerreifen

Sommerreifen sind für Straßenverhältnisse ohne Schnee und Eisglätte ausgelegt. Ihre Gummimischung wird auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich; auch bei hoher Geschwindigkeit ist die Abnutzung relativ gering. Hersteller wählen im Zielkonflikt zwischen zueinander in Widerspruch stehenden Anforderungen ? z.?B. einem möglichst geringen Rollwiderstand bei gleichzeitig guter Haftreibung (Bodenhaftung bei Nässe) ? einen Kompromiss.

Mit abnehmender Profiltiefe verschlechtert sich das Verhalten bei Regen, Aquaplaning tritt früher auf. Gesetzlich sind daher 1,6?mm Profiltiefe gefordert. Der ADAC empfiehlt für Sommerreifen mindestens 3?mm Profiltiefe.<ref name="adac-profiltiefe">adac.de: ''ADAC Tipps - Reifen - Profiltiefe bei Reifen.'' Zugriff am 6. Juli 2013</ref>

Winterreifen (M+S-Reifen)

Viele Länder haben zu bestimmten Zeiten oder bei bestimmten Straßenverhältnissen eine Winterreifenpflicht erlassen.

In Deutschland besteht seit dem 4. Dezember 2010 eine Winterreifenpflicht bei winterlichen Straßenverhältnissen, d. h. wenn Eis, Glätte und Schneematsch vorkommen.

Winterreifen (in der Schweiz ''Winterpneu'') sind für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei niedrigen Temperaturen ausreichend elastisch ist, um eine hinreichende Kraftübertragung (mittels Verzahnung mit dem Untergrund) zu erreichen. Winterreifen sind mit dem M+S-Symbol (englisch ''Mud and Snow,'' deutsch ''Matsch und Schnee'') gekennzeichnet. Die EU-Verordnung Nr. 661/2009 vom 13. Juli 2009 bezeichnet als ?M+S-Reifen? einen Reifen, dessen Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder Aufbau in erster Linie darauf ausgelegt ist, gegenüber einem Normalreifen bessere Fahr- und Traktionseigenschaften auf Schnee zu erzielen, und kündigt als Durchführungsmaßnahme die ?genauere Festlegung der physischen Merkmale und Leistungsanforderungen? bis zum 31. Dezember 2010 an.

Die deutsche StVO (</ref> (siehe auch Reifenprofil)

Trotz dieser Definitionen ist ?M+S? (Stand?2013) keine geschützte Kennzeichnung und kann daher auch auf nicht wintertauglichen Reifen angebracht werden. Insbesondere chinesische und amerikanische Reifenhersteller verwenden dieses Symbol auch auf Sommerreifen.

Die Kennzeichnung ?Berg mit Schneekristall? (Alpine-Symbol) wird von der amerikanischen Straßenbehörde NHTSA vergeben und kennzeichnet Reifen, welche in einem Test eine gegenüber einem Referenzreifen um mindestens 7?Prozent bessere Traktion auf Schnee und Eis erreichen.

Ab dem 1. Januar 2018 müssen neu produzierte Winterreifen auf der Flanke das Alpine-Symbol tragen, wenn sie offiziell wintertauglich sind. M+S-Reifen ohne Alpine-Symbol, die vor dem 1. Januar 2018 produziert wurden, gelten in der Übergangsfrist bis zum 30. September 2024 noch als Winterreifen.

Anders als Sommerreifen weist das Profil von Winterreifen zusätzlich Lamellen

Einzelnachweise

<references>
<ref name="TabB_KFZTechn.">Max Bohner, Wolfgang Keil, Siegfried Leyer, Wolfram Pichler, Wolfgang Saier, Harro Schmidt, Paul Siegmayer, Heinz Zwickel: ''Tabellenbuch Kraftfahrzeugtechnik. Tabellen, Formeln, Übersichten, Normen. Mathematik, Grundkenntnisse, Fachkenntnisse Kraftfahrzeugtechnik, Werkstoffkunde, Zeichnen, Normteile'' (= ''Europa-Fachbuchreihe für Kraftfahrzeugtechnik''.). 10.?Auflage. Verlag Europa-Lehrmittel, Nourney, Vollmer GmbH & Co., Haan-Gruiten 1994, ISBN 3-8085-2070-1, S.?227 (Leitung des Arbeitskreises und Lektorat: Rolf Gscheidle).</ref>
</references>