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Der '''Autoreifen''' (auch '''Pneu''', insbesondere in der Schweiz; über ?Luft, Wind, Atem?), hauptsächlich aus oder synthetischem Material wie gefertigt, ist ein und bildet mit der Radschüssel und der Felge das Komplett- eines .

In der EU müssen Hersteller mittels eines s auf allen seit dem 1. November 2012 hergestellten (und verkauften) Autoreifen über deren , und Geräuschklassifizierung informieren.

Reifenarten nach Einsatzzweck

Autoreifen sind das Bindeglied zwischen und . Von wenigen Ausnahmen in den abgesehen, handelt es sich um . Sie beeinflussen maßgeblich das eines Fahrzeugs. Reifen werden insbesondere auf die Beschaffenheit des Untergrundes, die Temperatur und die Belastung ausgelegt. In fahren Automobile meist auf ierten n mit einer Oberflächentemperatur zwischen ?15 °C und +60 °C. Die Straßen können verschiedene Feuchtigkeitsgrade aufweisen, im Winter können sie von Neuschnee, festgefahrenem Schnee und/oder Eis bedeckt sein. Theoretisch gäbe es für jede Fahrsituation einen am besten geeigneten Reifen. So werden im Rennsport mehrere Reifensätze mit unterschiedlich hartem Gummi und Regenreifen (mit Profil) oder (ohne Profil, für trockene Fahrbahn) vorgehalten und gewechselt. Um unter den Randbedingungen Produktionskosten und ein möglichst breites Spektrum abzudecken, werden für den Straßenverkehr die folgenden Reifenarten angeboten:

Sommerreifen

Sommerreifen sind für Straßenverhältnisse ohne und ausgelegt. Ihre Gummimischung wird auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich; auch bei hoher Geschwindigkeit ist die Abnutzung relativ gering. Hersteller wählen im zwischen zueinander in Widerspruch stehenden Anforderungen ? z. B. einem möglichst geringen bei gleichzeitig guter (Bodenhaftung bei Nässe) ? einen .

Mit abnehmender Profiltiefe verschlechtert sich das tritt früher auf. Gesetzlich sind daher 1,6 mm Profiltiefe gefordert. Der empfiehlt für Sommerreifen mindestens 3 mm Profiltiefe.

Radialreifen (Gürtelreifen)

Radialreifen (X-Technologie) wurden 1948 ? auf Anregung von  ? von entwickelt und eingeführt. Sie sollten eine höhere Lebensdauer als die bis dahin üblichen Diagonalreifen erreichen. Tatsächlich hielten schon die ersten Radialreifen mehr als doppelt so lange wie Diagonalreifen. Ab 1961 gab es sie auch von , in einer deutlich verbesserten Ausführung.

Das Prinzip der Radialreifen beruht auf einer klaren Trennung der Funktionen im Reifenunterbau. Dazu zählen angeordnete für besseres Einfedern, dazu stabilisierende Gürtellagen unter der Lauffläche. Innerhalb der Karkasse liegen die gummierten in einer oder mehreren Lagen radial, also im rechten Winkel zur Laufrichtung. Der Effekt ist ? zusätzlich zur höheren Laufleistung ? eine erhebliche Verbesserung gegenüber den Diagonalreifen in Bezug auf Haftung bei Nässe und in Kurven sowie bei den Laufeigenschaften. Ein Nachteil besteht in den lauteren Abrollgeräuschen, weshalb unter anderem noch bis in die 1970er Jahre am Diagonalreifen festhielt.

Der gleichbedeutende Begriff ?Gürtelreifen? für den Radialreifen entstand wegen der gürtelförmigen Lage der härteren Schicht unterhalb der Lauffläche.

Reifenaufbau

Im Gegensatz zu den meisten Fahrradreifen sind heutige Autoreifen in der Regel schlauchlos.

Laufstreifen/Lauffläche: Dieser stellt die Verbindung zur her. Der Laufstreifen enthält das Profildesign (Profilblöcke und -rillen) sowie Lamellen, die je nach Sommer- oder Winterreifen verschieden ausgebaut sind.
Seitenwand/Flanke: Diese stellt den äußeren Schutz der dar.
Karkasse: Sie ist der tragende Unterbau () eines Reifens. Die Karkasse ist der entscheidende Festigkeitsträger und wird durch Gürtel und Laufstreifen komplettiert. Sie besteht aus einer oder zwei , die in eingebettet sind. Das Gewebe besteht aus n, () und in Radialreifen auch aus en. Die Karkasse wird durch den Innendruck gespannt, sie hält den Reifen zusammen.
Wulst: Er sorgt für die feste Verbindung zwischen Reifen und Felge und besteht aus Stahldrähten sowie aus der Wulstzehe, Wulstsohle, Wulstferse und der Wulstkehle.
Innenschicht ((Inner-)Liner): Diese aus einer besonderen mischung hergestellte Schicht sorgt dafür, dass die Luft nicht nach außen diffundiert.

Design und Entwicklung

Die Entwicklung eines neuen Reifens bis zur Marktreife dauert zwei bis drei Jahre. Mit Hilfe von CAD-Systemen werden Reifenprofile entwickelt und z. B. unter Verwendung von , 3. Oktober 2012.</ref>

Da sich herkömmliche luftgefüllte Reifen nur noch in Details verbessern lassen, gibt es Entwicklungsschritte auch mit völlig neuen Ansätzen. So berichtete der Spiegel im März 2013 von einem Hersteller, der einen neuartigen ?Gitterreifen? mit einem patentierten Kunststoffgitter zwischen Felge und Lauffläche entwickelt habe. Bereits zuvor hatten mehrere bekannte Hersteller Reifen ohne Luft präsentiert. Im März 2020 präsentierte das Unternehmen Goodyear ein Konzept für sich selbst regenerierende Reifen, das sich an die Produktion von , 26. März 2013.</ref>

Ein weiteres Problem ist der für Reifen nötige Kautschuk, dessen Gewinnung synthetisch aus fossilen Rohstoffen oder verbunden mit erfolgt.

  • Der -Konzern mit den Marken Bridgestone, ,
  • Die mit den Marken ''Continental, Semperit, Uniroyal'', (PKW, LKW), ''Euzkadi, Gislaved, General Tire, Sime, Viking, Mabor, Sportiva, Sebring, TeamStar, Summerstar, Point S Winterstar, Matador'' (PKW)
  • Die mit den Marken ''Goodyear'', , , , , , ,
  • Der -Konzern mit den Marken ''Michelin'', , , , , ''Kormoran, Riken, Tigar''
  • Der -Konzern mit den Marken ''Pirelli'' (PKW, LKW), ''Formula'' (ehem. ), (Motorrad)
Weitere große Reifenhersteller sind:
  • - gehört zu Yokohama
  • (Marken '''' und )
  • (Marke ''BKT'')
  • (Marke ''GT Radial'')
  • </ref>)
  • Lassa
  • (Marke ''Leao'')
  • Ovation
  • (Marke ''Cordiant'')
  • (Marke ''Falken'')
  • (Marken ''Trelleborg Wheel Systems,'' -Landwirtschaftsreifen, ''Bergougnan'', ''Monarch, Rota'')

Weltweit gibt es rund 1500 Reifenhersteller, ungefähr 1400 davon in China. Es werden jährlich rund 1,2 Milliarden Reifen verkauft. !! Umsatz 2013 in Mrd. Euro
|-
| Bridgestone || 15,3 || 22 || 23,0
|-
| Michelin || 14 || 20,2 || 23,3
|-
| Goodyear || 10 || 14,2 || 15
|-
| Continental || 5,8 || 10 || 11,8
|-
| Sumitomo || 4,2 || 4,8 || 6,2
|-
| Pirelli || 4,1 || 6,1 || 5,3
|-
| Hankook || 3,4 || 5 || 5,3
|-
| Yokohama || 3 || 3,4 || 4,5
|-
| Maxxis || 2,5 || 3,2 || 3,2
|}

Verschiedenes

Der nach Eigenaussage mit großem Abstand nach Stückzahl weltgrößte Hersteller von Reifen ? für Spielzeug ? ist die : Im Jahr 2016 produzierte das Unternehmen über 730 Millionen Stück

Eiablage von Insekten im Wasser

Demontierte Reifen haben die Form eines mit innen schlitzförmiger Öffnung. Egal in welcher Lage ein Reifen im Freien liegt, bildet sich in ihm durch Regenwasser eine Wasserpfütze aus, die durch den Reifen vor Wind geschützt lange bestehen bleibt.

Einer der wichtigsten Verbreitungswege für invasive Mücken wie die und die ist der Gebrauchtreifenhandel. Mit den Reifen gelangen Eier aus Asien per Frachtschiff nach Europa, wo die Reifen u. a. zur Herstellung von Flüsterbeton verwendet werden.

Auch Insekten wie die übertragende nutzen die Pfützen in Reifen.

Altreifen - Weiterverwendung

Reifen ähnlicher Größe werden gerne dachziegelartig teilweise überlappend in einer Reihe am Boden oder in einer Lademulde abgelegt. Die nächste Reihe wird gegenläufig darüber gelegt. Damit ergibt sich ein stabiler Zusammenhalt, wird die Menge des sich in den Reifen ansammelnden Regenwassers reduziert und ein günstiges Wiederaufnehmen von Hand ermöglicht.

Altreifen sind weltweit im Überfluss verfügbar, allein in Deutschland fallen jährlich 600.000 Tonnen Altreifen an, eine Weiterverwertung neben der oben beschriebenen erfolgt vielfältig:
  • Als ganzes Objekt:
    • Stoßdämpfende zwischen Pier und Schiffen, abgehängt an Seilen
    • Abriebschutz an , Landungsstegen
    • Unterlage unter en zur Schonung von Asphalt-Straßenbelag
    • In en für Kinder und Erwachsene zum Besteigen, Beklettern, Sitzen, Gewichtheben
    • Aufpralldämpfer beim händischen Abladen eines vollen Bierfasses (Holz, Stahl oder Alu) durch Abrollen von der Lkw-Ladefläche
    • Als verlorene für Betonballast als Standfuss für Verkehrstafeln
    • schwere, puffernde Randbegrenzung an Rennbahnen für Gokart bis Rennauto ? Reifen werde dafür zu Ketten oder Stapeln verbunden
  • Geschnitten:
    • ? 2?3 cm breite Lamellen aufgefädelt auf 2?3 mm starken Stahldraht
    • Pflanzgefäß, Tierskulptur für den Garten
    • Regenschutz über
    • aus einigen verbundenen flach-ringförmigen Reifenhälften
  • Geschnitzelt:
    • verklebt zu porösem Gummi
    • als Brennmaterial im zur Zementherstellung ? hier geht der Eisengehalt (Stahldraht in Gürtel und Randeinlage) als erwünscht in den über.

Spezielle Reifenarten

  • ? ein luftloser Reifen

Literatur

  • Jörnsen Reimpell, Peter Sponagel: ''Reifen und Räder.'' In: Jörnsen Reimpell (Hrsg.): ''Fahrwerktechnik.'' Vogel, Würzburg 1988, ISBN 3-8023-0737-2.

Weblinks

  • :
  • :
  • 2010, (PDF, 2 MB)
  • (PDF, 280 kB)
  • (Initiative des (DVR) und seiner Partner)
  • )

Einzelnachweise